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72 Stunden Kurztrip Helsinki – Teil 1

Lassen Sie sich anregen, wie wir diesen Kurztrip Ende März gestaltet haben.

Zeitig in der Früh ging es zum Flughafen Wien und um 6.25 Uhr hob das Flugzeug in Richtung Flughafen Düsseldorf ab, um dort einen Zwischenstopp von ca. 4 Stunden einzulegen. Die Zeit verging schnell, es gab sehr viel Neues zu erkunden und tolle Eindrücke mitzunehmen. Dann ging es weiter in Richtung Helsinki übers Meer. Eine gute Sicht ermöglichte kleine Inseln und Schiffe zu erblicken. Vor Erreichen des Festlandes, tauchten so weiße Flecke im Meer auf, vermutlich Eisschollen. Die Vermutung wurde kurz darauf durch eine komplett in Schnee und Eis gehüllte Landmasse bestätigt. Nun hofften wir die richtige Bekleidung im Handgepäck zu haben, denn beim Abflug hatte es um die 18 Grad Lufttemperatur.

Am Flughafen Helsinki angekommen, ging es mit dem Bus 615 zum Bahnhof (Rautatieasema), wo wir sofort Touristen-Tickets lösen wollten. Leider hatte das Info Büro geschlossen und wir gingen zu Fuß zum Helsinki City Tourist & Convention Bureau, Pohjoisesplanadi 19, welches nicht sehr weit entfernt war. Eine nette, hilfsbereite, noch dazu sehr gut deutsch sprechende Frau verkaufte uns eine Drei-Tageskarte mit einer kurzen Einschulung für die Verwendung. Sie gab sehr viele Infobroschüren in Deutsch dazu und unsere im Internet recherchierten, sowie ausgedruckten Informationen waren nun unnötig. Diesen Ballast kann man getrost zu Hause lassen.

Ab sofort konnten 3 Tage lang alle öffentlichen Verkehrsmittel ohne Mehrkosten benutzen werden.

Von der Station Senaatintori brachte uns die Straßenbahn Linie 4 in kurzer Zeit zur Station Vyökatu, nur ein paar Schritte vom BEST WESTERN PREMIER Hotel Katajanokka entfernt. Für dieses Hotel haben wir uns vorab wegen der Einzigartigkeit entschieden, es war das ehemalige Gefängnis von Helsinki. Umgeben von mehr als 170 Jahre alten Gefängnismauern, mit 106 Zimmern (ehemalige Zellen) und ein Personal in Sträflingskleidung. Nach dem Check-in ging es gleich zu unserer zugewiesenen Zelle, welche bei Gott keine solche war. Eine kurze Besichtigung und es ging sofort wieder zur Straßenbahn Linie 4, diese brachte uns zur Station Lasipalatsi, wo wir die ersten grandiosen Eindrücke von Helsinki genießen konnten.

Umgeben von nächtlicher Stimmung, freundlichen und gut gelaunten Menschen, löste es ein Gefühl der Geborgenheit aus. Ohne die Sprache und das geschriebene lesen zu können, fanden wir uns sofort zurecht. Die lange Anreise hat uns nichts ausgemacht und der geplante Besuch der Pizzeria RAX wurde zu einem weiteren Höhepunkt. Essen und Trinken so viel man will oder kann zum Pauschalbetrag. Dieses Erlebnis beendete den ersten Tag und wir begaben uns zur Nachtruhe.

Im 2. Teil erzählen wir über die Stadtbesichtigung per Straßenbahn.

Autor: Werner

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